Kutterpullen ist eine Randsportart sowie eine Teildisziplin des Seesportmehrkampfes, bei der ein Team von 10 (früher auch 6) Leuten und einem Steuermann einen Kutter (ein Beiboot größerer Schiffe) über eine festgelegte Distanz pullt (rudert). Dabei sitzen die Rudernden paarweise nebeneinander in den sogenannten Duchten an den Riemen. Der Steuermann sorgt für den richtigen Kurs und die Motivation der Mannschaft. Um eine gleichmäßige Ruderbewegung zu gewährleisten, orientieren sich die Ruderer an den beiden direkt vor dem Steuermann sitzenden Schlagmännern.

Geschichte

Ausgehend von Trainingseinheiten der Marine, Wettkämpfen zwischen Seefahrtschulen und Seesportvereinen, der Traditionspflege nautischer Kameradschaften und dem Interesse privater Teams hat sich seit etwa 1985 an verschiedenen Orten in Deutschland und Europa Kutterpullen als Sport entwickelt.

Kutterrennen

Kutterrennen finden das ganze Jahr über statt. Überregional bekannt sind die Kutterrennen in:

Die kurze Distanz über 1000 Meter wird auch als Kutterrace bezeichnet und in etwa drei Minuten bewältigt. Als Königsklasse im Kutterrudern wird dagegen die Strecke über 10000 Meter angesehen.